Was bewirkt Ferulasäure in der Hautpflege?
Ferulasäure gehört zu den Hydroxyzimtsäuren (pflanzliche Phenolsäuren) und kommt in den Zellwänden von Reis, Weizen und Hafer vor. Als Antioxidans kann sie freie Radikale abfangen. Freie Radikale sind reaktive Moleküle, die unter UV-Strahlung und Luftverschmutzung in der Haut entstehen und zu sichtbaren Zeichen der Hautalterung beitragen.
Trotz des Namens ist Ferulasäure kein Peeling-Wirkstoff wie Milchsäure. Sie trägt keine Hautschüppchen ab.
Bekannt wurde sie durch die Kombination mit Vitamin C und E. In einer Laborstudie an Schweinehaut (Lin und Kollegen, Journal of Investigative Dermatology, 2005) blieb eine Lösung aus 15 Prozent Vitamin C und 1 Prozent Vitamin E mit 0,5 Prozent Ferulasäure stabiler. Die Forscher beobachteten einen etwa doppelt so hohen Schutz vor UV-bedingten Rötungen wie ohne Ferulasäure. Ein Serum ersetzt trotzdem keinen Sonnenschutz.
Das mesoestetic AOX Ferulic verbindet Ferulasäure mit Vitamin C und Vitamin E, Ascorbic Acid steht an zweiter Stelle der INCI. Die Age Element Cremes von mesoestetic (Firming, Anti-Wrinkle, Night) kombinieren Ferulasäure mit Hyaluronsäure, Peptiden und Vitamin E, Anti-Wrinkle und Night zusätzlich mit Bakuchiol. Der Instant Pore Refiner von ZO Skin Health enthält Ethylferulat, einen Ester der Ferulasäure.
Ferulasäure gehört in die Morgenroutine: nach der Reinigung, vor Feuchtigkeitspflege und Sonnenschutz mit mindestens LSF 30. Passende Partner sind Vitamin C und Hyaluronsäure, für einen frischeren Teint bei fahler Haut.
Abends ergänzt Retinol die Routine. Vitamin C und Retinol machen die Haut lichtempfindlicher, der Sonnenschutz am Tag bleibt deshalb fester Bestandteil. In unserem Kosmetikstudio in Köln empfehlen wir AOX Ferulic als Serum für den Morgen, mit Sonnenschutz darüber.

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Häufige Fragen zu Ferulasäure
Was macht Ferulasäure in der Hautpflege?
Ferulasäure ist ein pflanzliches Antioxidans aus Reiskleie, Weizen und Hafer, das freie Radikale abfangen kann. In Seren kann sie Vitamin C und E stabilisieren. In einer Laborstudie an Schweinehaut (Lin und Kollegen, Journal of Investigative Dermatology, 2005) beobachteten die Forscher mit 0,5 Prozent Ferulasäure einen etwa doppelt so hohen Schutz einer Lösung aus Vitamin C und E vor UV-bedingten Rötungen. Ein Sonnenschutz bleibt trotzdem nötig.
Brauche ich ein separates Ferulasäure-Produkt?
Nicht unbedingt. In vielen Vitamin-C-Seren ist Ferulasäure bereits enthalten. Das mesoestetic AOX Ferulic bietet die Kombination in einem Produkt.
Morgens oder abends Ferulasäure verwenden?
Morgens, zusammen mit Vitamin C. Die antioxidative Schutzwirkung ist tagsüber am wertvollsten, wenn UV-Strahlung und Umweltverschmutzung freie Radikale erzeugen.
Ist Ferulasäure für empfindliche Haut geeignet?
Ferulasäure selbst ist sehr gut verträglich. Reizungen bei Antioxidantien-Seren kommen meist vom Vitamin C, nicht von der Ferulasäure.
Kann ich Ferulasäure mit Retinol kombinieren?
Ferulasäure und Retinol lassen sich gut in einer Routine verbinden: Ferulasäure morgens mit Vitamin C, Retinol abends. Retinol und Vitamin C machen die Haut lichtempfindlicher, deshalb gehört tagsüber ein Sonnenschutz mit mindestens LSF 30 dazu. Neue Produkte führst du einzeln ein, mit einigen Tagen Abstand.






